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Wilhelm-Hauff-Grundschule

Gotenburger Straße 8
13359 Berlin

Telefon: 030 - 48 49 08-10 oder 030 - 48 49 08-11
Telefax: 030 - 48 49 08-20

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Grundsätze unserer Montessori-Pädagogik

Ein wesentlicher Bestandteil der Montessori-Pädagogik ist der verständnisvolle Umgang zwischen Erwachsenen und Kindern. Dabei steht die Erziehung zur Selbstständigkeit und Selbsteinschätzung im Vordergrund.

In der Montessori-Pädagogik wird die Individualität jedes Kindes besonders respektiert. Sie geht davon aus, dass alle Kinder von sich aus neugierig, wissbegierig und lernwillig sind. Jedes Kind sucht und nimmt sich seinen eigenen Weg in seiner Entwicklung. Unsere Aufgabe ist es hier, hilfreich zur Seite zu stehen. Dabei müssen wir den Entwicklungsstand eines jeden Kindes berücksichtigen, um das Kind in seinen individuellen Anlagen optimal fördern zu können.

Die Freiheit des Kindes ist jedoch nicht grenzenlos. Sie findet in einem pädagogisch vorbereiteten Raum statt. Unser Ziel ist es, immer wieder die Balance zwischen vorbereiteter Umgebung und individueller Unabhängigkeit des Kindes herzustellen. Die Arbeitsatmosphäre muss frei sein von Lärm, Aggression und Konkurrenz, denn nur in einer entspannten Gemeinschaft mit gegenseitiger Rücksichtnahme und Toleranz wird ein Kind sich von seinen eigenen Fähigkeiten leiten lassen.

In der Montessori-Pädagogik gilt der Grundsatz: "Ein Kind lernt am Besten, was es jetzt lernen möchte".  Gelegenheit dazu bietet die in unserem Unterricht fest integrierte Freiarbeit.

Durch die Montessori-Pädagogik fördern wir das soziale Miteinander. Die Kinder lernen anhand der Materialien sinnvolle Zusammenarbeit; vorhandene Regeln müssen eingehalten werden. In altersgemischten Klassen kümmern sich große Kinder um kleine. Die Großen können zeigen, was sie schon können und erleben dadurch das Gefühl der Anerkennung. Dies unterstützt sie beim Aufbau einer selbstsicheren Persönlichkeit, die es ihnen ermöglicht, verantwortungsvolle Mitglieder der Gesellschaft zu werden. Der Kernsatz "Hilf mir es selbst zu tun!" bezieht sich somit nicht mehr nur auf die Beziehung zwischen Lehrerinnen und Lehrern und Schülerinnen und Schülern, sondern auf die Kinder untereinander. Heterogene Lerngruppen erfordern einen Unterricht,

 

der den unterschiedlichen Lernvoraussetzungen der Kinder gerecht wird.

Wir sind mit dem qualitativ hochwertigen originalen Montessori-Material ausgestattet, doch ist die Arbeit mit diesem Material immer nur ein Teil des gesamten Angebotes. Die "vorbereitete Umgebung"wird vielfältig ergänzt und erweitert durch die unterschiedlichsten Lern- und Arbeitsmaterialien zu allen Bereichen. Das individuelle Lernen in einem Montessori-orientierten Unterricht erfordert die individuelle Leistungsbeurteilung. Diese beinhaltet alle im Unterricht erbrachten Leistungen eines Kindes sowie die Fähigkeit, Verantwortung zu übernehmen, selbstständig zu handeln und grundlegende Kenntnisse, Fähigkeiten und Fertigkeiten in sinnvolle Zusammenhänge zu bringen.

Die Eltern werden über den Leistungs- und Entwicklungsstand der Kinder durch ausführliche Elterngespräche zum Ende des Halbjahres (verpflichtend ab Klasse 3) sowie durch schriftliche Lernentwicklungsberichte (Zeugnisse) zum Schuljahresende informiert. Erst ab Klasse 5 werden Notenzeugnisse erteilt. Da die Lerninhalte durch die Rahmenlehrpläne vorgegeben sind, werden auch in unseren Lerngruppen die vorgesehenen Klassenarbeiten geschrieben.

Die Erfahrungen der letzten Jahre haben gezeigt, dass Kinder aus Montessori-orientierten Klassen beim Übergang auf die Oberschule mit der Umstellung auf andere Lehr- und Lernmethoden keine Probleme haben. Die Schülerinnen und Schüler haben nicht nur umfangreiche Kenntnisse erworben, sondern auch soziale Kompetenzen und unterschiedliche Lernstrategien entwickelt und bringen eine große Selbstständigkeit mit.

 

Grundsätze unserer Montessori-Pädagogik